TILMAN RADEMACHER

Schauspieler    Autor
Theaterproduktion    Filmproduktion
Tilman Rademacher          Schauspieler     Autor     Theaterproduktion     Filmproduktion

In #meharvey führt Weinstein als Conférencier durch eine Gala, die zugleich ein Testscreening für einen Film ist. Er ist darauf aus, aus seinem Skandal Profit zu schlagen, sieht sich selbst als Opfer, dargebracht auf dem​ „Hochaltar der Hysterie“ eines neuen Feminismus und träumt von einer Verfilmung seines Lebens. Der moralische Misserfolg muss in einen kommerziellen Erfolg umgewandelt werden.

He reached for the Stars.
In every f***ing way.

#meharvey – and the Oscar goes to... jail?

„ I hear women say: 'Well, I didn't have a choice.' Well, no, you had a choice and you made a choice.“

Donna Rotunno, Harvey Weinstein‘s (female) Lawyer

„ Bad behavior is not a crime.“

Benjamin Brafman, Ex-Lawyer of Harvey Weinstein

„ Der, so sich zum Tier macht, befreit sich vom Leid, ein Mensch zu sein.“

Samuel Johnson (1709 -1784), britischer Schriftsteller

„ Feminists have no idea that some women like to flirt with danger because there is a sizzle in it.“

Camille Paglia, US-amerikanische Kultur- und Medienwissenschaftlerin

„ Wir leben in sehr beängstigenden Zeiten für junge Männer. Jemand beschuldigt dich – und dein Leben ist vorbei.“

Donald J. Trump
(45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)

Mimikry (nach Alan Sillitoe)

2020 / in Produktion

Design / Foto: Hanno Endres

Zuschauspieler

2019

Schon mal im Theater oder im Kino neben der falschen Person gesessen?
Es gibt Zuschauer und es gibt Zuschauer. Die einen hören aufmerksam zu, verhalten sich angemessen, respektvoll. Und die anderen? Geben eine Performance zum besten, als stünden sie selbst auf der Bühne.

Zugegeben: neben einem echten Quälgast zu sitzen, hat Seltenheitswert. Aber manchmal ist das Schicksal einem hold und man zieht das große Los!

„Zuschauspieler“: Eine Zumutung, die das Verhältnis Zuschauer / Schauspieler ad absurdum führt…

mit Konrad Haller und Toto Hölters

Uraufführung: 3. Mai 2019 im Kammertheater Der Kleine Bühnenboden, Münster

„(…) ein Kleinod der Komik. Fein der Humor, treffsicher die Pointen, exakt die Gesten und stimmig die Dramaturgie.“

Westfälische Nachrichten

Im Rahmen von

24 Stunden Münster – Das Theaterereignis 2018:

Der wahre Wilsberg

Mit freundlicher Genehmigung des ZDF
und von Jürgen Kehrer

„Mord. Immer nur Mord. Natürlich: immer mit einem Augenzwinkern und meinem legendären schiefen Lächeln. Das hab ich mir übrigens inzwischen patentieren lassen! Wann immer jemand in der Öffentlichkeit schief lächelt und dabei erwischt wird, heißt es: Zahlemann und Söhne.“

Die Idee zum Stück war, dass W, Antiquar und Privatdetektiv aus Münster, am Ende ist. Er will keine Mordfälle mehr annehmen. Zudem plant ein ausländischer Investor, aus dem Buchantiquariat einen Laden für E-Book-Reader-Handel zu machen.

„Auf Knien bin ich rumgerutscht vorm Fernsehintendanten! Bitte, hab ich gerufen, lass W sterben! Lass ihn vergessen, im Winter vorm Antiquariat zu streuen und ausrutschen und unglücklich stürzen! Oder lass ihn EINMAL sagen: Mord? Ohne mich! Ich nehme den Fall nicht an! Gehen Sie! Kaufen Sie gefälligst ein Buch oder verlassen Sie meinen Laden!“

„Und diese Dialoge! „Wo waren Sie innerhalb der letzten 24 Stunden? Mhm. Aha. Im Theater. Sagen Sie mal… wer zum Teufel soll Ihnen DAS abkaufen!! 24 h im Theater. Halten Sie mich für komplett bescheuert?“

Schauspiel: Ulrich Bärenfänger
Text & Regie: Tilman Rademacher

Livin' in Mocambo

Wenn in den anderen Bars die Lichter ausgehen, geht‘s in der Mocambo Bar erst richtig los!

Hier, an diesem letzten Zufluchtsort, treffen sich die Sehnsüchtigen der Nacht. Da ist Max, der bald heiraten wird, aber dennoch allen Grund hat zu klagen, da ist Ulrike, die auf „Frischfleisch“ aus ist, aber verdächtig unrasiert ist … All die kleinen und großen Katastrophen des Alltags kommen hier durch Freund Allohol verstärkt auf die Theke.

Bühne frei für das Drama des Lebens! Wie heißt es doch: „Who will survive and what will be left of them?!“ Bis es auch in der Mocambo Bar heißt: letzte Runde! Und der letzte macht die Tür auf!

Schauspiel: Ulrich Bärenfänger, Shaun Fitzpatrick,Adelina Meyer
Regie: Tilman Rademacher

Foto: Hanno Endres

Das Lamberti Lamento

2019

Kammertheater Der kleine Bühnenboden

In Münster ist sie von einiger Bekanntheit: Die Türmerin von St. Lamberti.

Was weniger bekannt ist: es gibt auch einen Stellvertreter für sie. Mit „Das Lamberti Lamento“ wird diese Randfigur erstmals ins Scheinwerferlicht gerückt. Das Stück geht der Frage nach: was macht der Ersatztürmer eigentlich den ganzen Tag, wenn er nicht darauf wartet, bei einem Ausfall der Türmerin zum (Fachbegriff!) „Tuten“ gerufen zu werden? Was ist sein Geheimnis?

Dauer: ca. 75 Minuten
Schauspiel: Konrad Haller
Buch, Produktion & Regie: Tilman Rademacher

„Ein herrlich absurdes Stück. (…) Eigentlich ist es ein tragisches Stück... dass man sich trotzdem herrlich amüsiert, liegt an der grotesken Komik, mit der Rademacher die Sache angeht.“

Westfälische Nachrichten

Zugabe

2017

Premiere: Kammertheater Der kleine Bühnenboden

"Das Stück war ein großer Erfolg. Nur das Publikum ist durchgefallen."     (Oscar Wilde)

Ein Claqueur* hat sich unters Publikum gemischt. Sein Auftrag: unerkannt den Beifall befeuern, die Jubelrufe verstärken. Als er feststellt, dass er nur noch auf Bestellung applaudieren, selber aber nicht mehr richtig jubeln kann und seine eigene Gefühlswelt immer mehr außer Kontrolle gerät, gibt er sein Geheimnis preis…

*Claqueure, bezahlte Stimmungsmacher, sind überall dort anzutreffen, wo sich Publikum zusammenfindet. Wenn sie gut sind, kann man sie vom normalen Zuschauer nicht unterscheiden. Das Stimmungsbarometer der Menge ist ihre Partitur. Wie reagiert das Publikum auf die Impulse des Dargebotenen? Geht es mit? Hält es sich zurück? Und was muss man tun, damit die Situation so richtig eskaliert?

Regie & Schauspiel : Konrad Haller
Buch & Schauspiel: Tilman Rademacher

„Rademacher hat ein Händchen für Slapstick und lautstarke Wortwirkung. (…) Ein expressiver, manchmal verstörender und immer wieder überaus witziger und unterhaltsamer Abend.“

Westfälische Nachrichten

Randstück –
geht ein Mann ins Theater

2014

Buch & Regie / Kammertheater Der kleine Bühnenboden

Geht ein Mann ins Theater. Seiner kulturbesessenen Freundin zuliebe, die – wie der Beginn des Stücks – auf sich warten lässt. Seine Imaginationskraft, die nachlassende Wirkung der Stuhlpolsterung und der Umstand, dass er am Abend zuvor einen Actionfilm gesehen hat, gehen eine eher ungünstige Verbindung ein. Er setzt sich nahe an den Ausgang. Zur Sicherheit.

„Die gute Stunde „Theater um das Theater“ verging wie im Fluge. Das Publikum im ausverkauften Kleinen Bühnenboden kam zudem kaum mehr aus dem Lachen heraus. (Haller) brillierte in dem gut einstündigen spannenden Solo. Und das Stück wird sicher der Aufführungshit der neuen Spielzeit!“

Westfälische Nachrichten

Letzte Runde!

2017

Lesung